Sea Test Base: das Unterwasser-Observatorium verwendet ab sofort So you Start Server

Die Sea Test Base möchte den Meeresboden der Bretagne im Internet zugänglich machen. Diese maritime Online-Plattform wurde von angehenden Ingenieuren der ISEN Brest realisiert. Das Projekt wurde ursprünglich auf Kimsufi Servern gehostet und dann aufgrund des Preis-/ Leistungsverhältnisses auf So you Start Maschinen migriert.


Sentinelo - Christophe Agnola

Das nächste geplante Upgrade ist die Migration auf einen leistungsfähigeren Server, um den Benutzern der Unterwasserplattform weitere Funktionen bieten zu können.



Das Projekt

Das Projekt wird in der Nähe der Halbinsel Crozon betrieben. Es wurde von einer Gruppe von Unternehmen ins Leben gerufen, die die in der Bretagne vorhandenen Mittel bündeln wollten, um Versuche im Meer durchzuführen**. Das Ziel? Die Entwicklung von Unternehmensapplikationen: Überwachung von Anlagen im Meer und Standorten zur Energieproduktion. «Die auf dem Ponton vorhandenen Technologien können für Impact-Studien oder zur Analyse von Standorten vor dem Aufbau großer Infrastrukturen verwendet werden», erläutert Yves Auffret, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim ISEN Brestund Spezialist für digitale Elektronik und Meerestechnik, der Verantwortliche für Forschung und Entwicklung der Sea Test Base. «Die Durchführung von Messungen und die Erfassung von Daten auf dem Meer ist komplex und kostspielig, fährt er fort. Verschiedene Benutzer müssen ihre Instrumente über lange Zeiträume betreiben und von Ihren Büros aus monitoren, Sensoren aktivieren und aus der Ferne konfigurieren können. Mit der Sea Test Base bieten wir den Instrumenten an Bord eine dauerhafte Anbindung, und die Benutzer können Ihr System von ihrem Standort aus entwickeln. Außerdem ist es möglich, Code direkt in die in die Instrumente auf dem Meer integrierten Mikroprozessoren oder Mikrokontroller hochzuladen.» Die Sea Test Base besteht aus einer Basisstation an Land (Büros, Lagerhallen, Werkstätten) und einer Plattform im Meer in 1,1 Kilometer Entfernung von der Küste. Dieser mit Instrumenten ausgestattete Ponton ist das Herz des Unterwasserobservatoriums. Seine Ausstattung erlaubt die Validierung einer Vielzahl von maritimen Systemen: Sensoren, Instrumente, Roboter, autonome Wasserfahrzeuge...



Die Basisstation an Land und der Ponton in 1,1 Kilometer Entfernung von der Küste. Wasserstand abhängig von den Gezeiten 7 bis 14 Meter.
Die Basisstation an Land und der Ponton in 1,1 Kilometer Entfernung von der Küste. Wasserstand abhängig von den Gezeiten 7 bis 14 Meter.


Dies ist der Rahmen, in dem die ISEN-Brest eine Kommunikationsinfrastruktur und ein Informationssystem basierend auf einer «Machine to Machine» (M2M) Architektur eingerichtet hat, über den aus der Ferne auf die Instrumente an Bord und die vom Ponton gesammelten Daten zugegriffen werden kann.



Die Hardware: ein Kimsufi für den Start

Yves Auffret bindet jedes Jahr Studenten in das Projekt ein. 2013 haben so zwei angehende Ingenieure der ISEN-Brest, Aurélien Godard und Adrien Jeannerot, die IT-Infrastruktur der Sea Test Base konzipiert und umgesetzt. «Die gesamte Infrastruktur ist bei OVH in Roubaix und in Gravelines gehostet. Zum einen wollten wir uns nicht um die physische Hardware kümmern müssen, um den Wartungsaufwand und die Fahrten zwischen Brest und der Basis zu reduzieren. Zum anderen benötigten wir zuverlässige Hardware zum bestmöglichen Preis. Als gemeinnütziger Verein müssen wir auf unser Budget achten, erklärt Aurélien. Wir sind deshalb mit einem OVH Server der Marke Kimsufi Team gestartet, der unseren Kriterien sehr gut entsprach.»






Auf dem Kimsufi Server haben Aurélien und Adrien die Webseite des Vereins, das ERP mit sämtlichen internen Diensten, das Monitoringsystem, die Karten, die Videoüberwachung und die Wetterdaten installiert. «Besucher, Kunden und Administratoren können sich mit der Sea Test Base verbinden und abhängig von ihren Berechtigungen auf verschiedene Dienste zugreifen, führt Adrien aus. Wir haben uns deshalb für eine Virtualisierung mit Proxmox und OpenVZ entschieden und isolieren die Dienste voneinander, indem wir jeden in einer eigenen virtuellen Maschine (VM) platzieren.»
Außerdem haben sich die angehenden Ingenieure für ein VPN entschieden, um Ihren Server mit der Sea Test Base zu verbinden. So wird die für den Zugriff auf das Interface, das die anderen Instrumente steuert (beispielsweise das Ein- oder Ausschalten von Sensoren), notwendige Sicherheit garantiert.
Eine VPS für den Betrieb der Überwachungssystems der Plattform vervollständigt die Architektur. Parallel dazu werden auch noch weitere OVH Dienstleistungen verwendet: Domainnamen, Exchange E-Mail-Accounts usw. «Sämtliche Dienstleistungen wurden von uns vor der Verwendung bei der Sea Test Base getestet und evaluiert », betonen die Studenten.

«Mit dieser ersten Infrastruktur konnten wir unseren Betrieb ausweiten, kommentiert Yves Auffret. Dadurch haben wir jedoch die Leistungsgrenzen des Kimsufis erreicht. Wir haben dann beschlossen, leistungsmäßig eine Stufe weiter zu gehen, um mehr Instrumente betreiben und den gesamten Süden des brester Hafens abdecken zu können.»
Eines der 2013 von Sea Test Base durchgeführten Projekte bot zum Beispiel Thales und ECA–Robotics die Möglichkeit, mit der Übertragung von Daten und Bildern vom zivilen autonomen Unterwasserfahrzeug «ASEMAR» zur Überwachung von Meereszonen und Erforschung von Unterwasserobjekten zu experimentieren.



Die Migration auf eine So you Start Maschine

Ein Jahr nach dem Start ist das Interesse der beteiligten Unternehmen am Projekt Sea Test Base weiter gewachsen. Um die Nachfrage bedienen zu können, sind einige Verbesserungen, unter anderem an der IT-Infrastruktur, erforderlich. Yves Auffret hat diese neue Mission Gaëtan Enez und Yann-Etienne Prigent, Studenten der Ingenieurwissenschaften an der ISEN-Brest, anvertraut.



Das nächste geplante Upgrade ist die Migration auf einen leistungsfähigeren Server, um den Benutzern der Unterwasserplattform weitere Funktionen bieten zu können.
Das nächste geplante Upgrade ist die Migration auf einen leistungsfähigeren Server, um den Benutzern der Unterwasserplattform weitere Funktionen bieten zu können.


Die Diagnose war schnell erstellt: ein Kimsufi reichte für die Sea Test Base nicht mehr aus. «Die Hardware-Ressourcen unseres Dedicated Servers in Punkto Rechenleistung und Arbeitsspeicher genügten nicht mehr, erläutert Gaëtan. Wir haben uns daraufhin die OVH und So you Start Server angesehen. Die Maschinen und Preise von OVH.com waren jedoch für unsere Bedürfnisse und unser Budget überdimensioniert. Bei So you Start haben uns das Preis-Leistungsverhältnis und die Möglichkeit zur Wahl zwischen verschiedenen Serverprofilen überzeugt. Für uns war der Speicherplatz ein ausschlaggebender Faktor, deshalb haben wir uns für 2x 2 TB Festplatten statt der schnellen SSD entschieden. Außerdem haben wir ein Hardware RAID gewählt, da es bei einem Ausfall einer Festplatte eine bessere Absicherung bietet.»




«Bei So you Start haben uns das Preis-Leistungsverhältnis und die Möglichkeit zur Wahl zwischen verschiedenen Serverprofilen überzeugt»



Die beim Start des Projekts auf dem Kimsufi Server gemachten technologischen Entscheidungen wurden beibehalten. Auch auf dem So you Start Server wird weiterhin Virtualisierung mit Proxmox/OpenVZ verwendet, und jeder Dienst wird auf einer eigenen VM isoliert. Vor der Migration haben Yann-Etienne und Gaëtan jedoch die Gelegenheit genutzt, die Konfiguration des Servers anzupassen, um die Sicherheit zu verbessern und die Last auf mehrere Maschinen zu verteilen.
«Vorher haben wir Port-Weiterleitung zur Kommunikation mit den virtuellen Maschinen genutzt. Jetzt haben wir einen Reverse Proxy eingerichtet, der den Traffic abhängig von der URL verwaltet und lokal mit der entsprechenden virtuellen Maschine kommuniziert, führt Gaëtan aus. Wir sind außerdem aus Gründen der Zukunftsfähigkeit von IPv4 auf IPv6 umgestiegen. Jede IPv6-Adresse hat einen Domainnamen und entspricht einer VM mit einer eigenen gesicherten Firewall. So wird der Benutzer direkt auf die Maschine geleitet, auf der der Dienst, auf den er zugreifen will, gehostet wird. Den Server verwenden wir zum Routen des Traffics.»
Außerdem haben Gaëtan und Yann-Etienne auch ein Überwachungssystem für die RAID-Festplatten eingerichtet, um bei Ausfallerscheinungen proaktiv tätig werden zu können.
Dieses Server-Upgrade erlaubt im Zusammenspiel mit dem anderen großen Projekt des Jahres, der Neugestaltung des Netzwerks, die Entwicklung von neuen Dienstleistungen. Der Ponton wird so unter anderem mit einer HD-Videokamera ausgestattet, um Experimente mit Unterwasseraufnahmen durchführen zu können.
Für die nächsten Evolutionsstufen fasst das ISEN-Brest Team die Vervollständigung seiner IT-Dienstleistungen mit Public Cloud Archives für Backups des Servers und eventuell auch einen hubiC Account mit 10 TB für die Sicherung der VM ins Auge», so Yves Auffret.
Fortsetzung folgt.






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